Flöhe im Winter

Viele Tierbesitzer sind der Meinung, dass „Thema Floh“ nur in der warmen Jahreszeit aktuell ist.
Dem ist leider nicht so! Auch im Winter besiedeln diese lästigen kleinen Mitbewohner unsere Tiere und damit unsere Wohnräume.
Ob der Floh noch in der warmen Jahreszeit Ihr Tier als Fortbewegungsmittel und Nahrungsquelle entdeckt hat oder bereits bei Minusgraden von Nachbarskatze oder dem Hundekollegen in der Hundeschule auf Ihr Tier gewechselt hat ist für die Vermehrung des Flohzirkus unwesentlich.
Für Ihr Zuhause gilt: Wo ein Floh ist – sind bald viele Flöhe!
Neben starkem Juckreiz und Hautreizungen können Flöhe zu Blutarmut und Infektionen mit Bandwürmern oder auch Bakterien führen. Besonders arm sind diejenigen Vierbeiner, die auf den Speichel der Flöhe allergisch reagieren.
Meist reicht es, das Tier/die Tiere zu behandeln mit Spot-on-Präparaten oder Tabletten.
Bei starkem Befall oder anderen zugrundeliegenden Erkrankungen kann es sinnvoll sein, auch die Umgebung mit Sprays oder Foggers mitzubehandeln.
Auch die Meinung, dass der Hundefloh nur Hunde mag (und der Katzenfloh nur Katzen) ist weitverbreitet – aber falsch. Wenn kleine gerötete Stellen incl. Juckreiz beim Menschen auftreten kann der Verursacher evtl. auf dem Haustier gefunden werden.
Gut wirksame Präparate sind vorhanden! Sie müssen nur in entsprechender Dosierung und ausreichend lange in der richtigen Art und Weise angewandt werden.