Was ist Tierkommunikation

„Tierkommunikation“
Wenn wir Menschen mit Tieren zusammenleben, ist es für uns eine große Bereicherung. Wir teilen unseren Lebensraum mit ihnen und sie geben uns ihre Liebe und Wärme. Wir merken, wie gut ihre Gegenwart uns tut und wie angenehm es ist, ein warmes Fell zu streicheln oder als Hintergrundmusik fröhliches Vogelgezwitscher zu hören.

Es sind Familienmitglieder, und oft gibt es Situationen, in denen wir genau wissen, daß es jetzt Hunger hat oder bald Gassi gehen will – hier ist das gegenseitige Verstehen so groß, daß keine gemeinsame Sprache notwendig ist.
In anderen Situationen wünscht man sich als Besitzer sehnlichst, mit seinem Tier reden zu können, um zu erfahren, weshalb Hündin „Senta“ sich zum Briefträgerschreck entwickelt hat, warum Kater „Garfield“ plötzlich Harn auf den Teppich absetzt, was Kaninchen „Schnuffeline“ von dem Neuzugang im Käfig hält – und was sie alle brauchen, um glücklich und zufrieden zu sein.
Es gibt eine „stille Sprache“, die ein Gespräch zwischen Mensch und Tier ermöglicht!
Die telepathische Tierkommunikation!
Dabei werden Gedanken ausgetauscht von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier.

Grundlage dafür ist die Telepathie (Fernwahrnehmung). Dieser Gedankenaustausch ist mit allen Sinnen möglich, es ist ein Empfangen und Senden auf beiden Seiten (auf Seiten des menschlichen Kommunikators und auf Seiten des Tieres)
Sinne wie Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und Riechen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens, durch sie nehmen wir unsere Umwelt wahr. Auch die Mitteilungen des Tieres können so empfangen werden – natürlich nicht als „gepsprochenes Wort“ oder „gemaltes Bild“ sondern beim Empfangen von Gedanken werden sie als Bild, Wort, Gefühl, Geschmack oder Geruch wahrgenommen.
Das heißt, wenn ich Ihr Tier frage, was seine Lieblingsbeschäftigung ist, kann Ihr Hund z.B. zeigen, wie er auf der Wiese Ball spielt, oder Ihre Katze schickt mir das Gefühl völliger Geborgenheit, wenn sie mit Ihnen auf der Couch liegt und gekrault wird. Wenn ich Ihr Pferd frage, wovor es Angst hat, erzählt es vielleicht, daß der neue Stallgenosse sehr unfreundlich ist oder daß es sich davor fürchtet, verladen zu werden.
Im zwischenmenschlichen Zusammenleben gibt es schwierige Situationen, so auch im Zusammenleben mit unseren Tieren.Wenn ein Hund begeistert jeden Entgegenkommenden anspringt, wird er nicht nur auf Gegenliebe sondern auf verschiedenste Unmutsreaktionen stoßen. Wenn er über die Straße läuft, ohne auf ein Stopp-Signal zu hören, ist das gefährlich für ihn und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Wenn er andere Hunde als Rivalen betrachtet, kann sich ein harmloser Spaziergang zu einem anstrengenden Hürdenlauf entwickeln.
Was kann das Gespräch mit einem Tier bewirken, was kann es auslösen?
Viele Reibereien und Mißverständnisse entstehen durch zuwenig Reden, durch zu wenig Austausch „Was will ich – was will der andere – und warum?“
Dies betrifft die Beziehungen „Mensch+Mensch“ gleichermaßen wie „Mensch+Tier“.
Die Redewendung „Beim Reden kommen die Leut z´sam!“ kann im Sinne der Tierkommunikation umgetextet werden auf: „Beim Reden kommen Herrl+Hund z´sam“, oder auch „Reiter+Pferd“ bzw. „Frauerl+Katz´“
.
Der Besitzer kann viel über das Wesen des Tieres erfahren und über die Gründe für ein bestimmtes Verhalten. Die Wünsche und Vorlieben, Ängste und Sorgen des Tieres sind nicht länger ein „Buch mit sieben Siegeln“ sondern die Basis für eine positive Veränderung des gemeinsamen Zusammenlebens.

Umgekehrt kann ich auch der quirligen „Gina“ erklären, warum ihr Herrl verlangt, daß sie auf dieser Fahrbahnseite bleibt und die selbstbewußte „Minka“ hört, daß die neue Ledercoach der ganze Stolz ihrer Besitzer ist und deshalb tunlichst der Kratzbaum zur Krallenpflege herangezogen werden soll.
Ein Beispiel:

Waldi bellt und meint, er tut seinem Besitzer einen großen Gefallen, weil er meldet, was rundherum los ist und weil er ja wirklich gut aufpaßt. Der Besitzer sieht das aber ganz anders und meint, er kann gut auf sich selbst aufpassen und die Kläfferei ist für ihn sehr lästig, weil die Nachbarn sich dadurch gestört fühlen.